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URANGLASUREN
Hier sind einige Beispiele uranhaltiger Glasuren auf Haushaltskeramik vornehmlich der 30'ger bis 60'ger Jahre mit dem Schwerpunkt des Art Deco. Einige wenige Ausnahmen dokumentieren zudem die Uranglasur-Praxis bis in die Mitte der 70er Jahre. Anders als bei Urangläsern, bestehen diese Objekte aus einer keramischen Basis, sind also weder durchsichtig noch leuchten sie unter der Einwirkung von UV-Licht.
*Wie weiter unten zu sehen, gibt es da doch Ausnahmen und einige Glasurobjekte reagieren dann sichtbar unter Einwirkung des UV-Lichts. SIEHE Button in der Hauptnavigation, linke Spalte, "Glasuren im UV-Licht".
Handels- u. Sammlerobjekte mit Uran
Die Färbung von Glas und Glasuren durch Uran (chemisches, d.h. radiumfreies) ist dessen erste Verwendung nach seiner Entdeckung durch Klaproth 1789 und lange vor der Entdeckung der Radioaktivität durch Becquerel 1896. Gelbes und grünes Uranglas ist wegen seiner kräftigen Fluoreszenz im Ultraviolett-Anteil des Sonnenlichtes sehr beliebt. Der Urangehalt beträgt 0,1-1,2 Gewichtsprozent Uran. 0,1 % entspricht 12,3 Bq U-238 pro g Glasmasse. Trotz scheinbar hoher "spezifischer Aktivität" (im Sinne der Strahlenschutzverordnung) ist Uranglas völlig ungefährlich, die industrieelle Produktion heute aber verboten, um die herstellenden Arbeiter zu schützen. Ebenso verhält es sich mit den Uranglasuren, denen zumindest das deutsche Recht Beschränkungen auferlegt.
Glasuren sind glasartige, dünne Überzüge, die auf keramische Körper geschmolzen werden, um deren Oberfläche Dichte, Härte, Glätte und Farbe zu verleihen. Mit 10-20 % Uran lassen sich schönste, leuchtend rote, warm orangefarbene, zitronengelbe, hell und dunkelbraune, tiefschwarze, ja auch grüne Glasuren herstellen. Die Farbe der erstarrten Glasurschicht wird bestimmt durch die chemische Zusammensetzung der Glasur, Art und Menge der färbenden Stoffe, Brenntemperatur und Temperaturverlauf, die Ofenatmosphäre (oxidierend oder reduzierend) und die Auftragstärke. Um Arbeiter und Künstler zu schützen, ist die Verwendung von uranhaltigen Glasuren in der Keramikindustrie heute verboten.
Im Gebrauch ist uranglasierte Keramik nur bei Kontakt mit sauren Lebensmitteln gefährlich, da bei längerer Einwirkung Anlösung und Kontamination eintreten kann. Uranglasierte Wandfliesen-oder Kacheln sind wegen der erhöhten Dosisleistung im Raum zu vermeiden, wenn sie großflächig (m2), etwa in Küche oder Bad, angebracht sind (z.B. Gresicotto-Fliesen -weiter unten mit Bild- ). Ob Glasuren oder Gläser beim Zerfall Radon freisetzen, oder die erstarrte Schmelze das Radon bindet, wird gegenwärtig noch wissenschaftlich untersucht.
Die schwarze Farbe von Veduten (italienisch veduta: Ansicht, Aussicht) auf altböhmischem Porzellan enthält Pechblende (mineralisches, d.h. radiumhaltiges Uran). Auf heutigem Porzellan mit Weinlaub und ähnlichem Dekor der Manufakturen Meißen, Rosenthal und Hutschenreuther sind die dünnen schwarzen Striche in und zwischen den grünen Blättern Uranschwarz. Die schönen Farben von beliebten Porzellantieren -Hunde, Rehe u. a. m. -wären wegen des Scharffeuerbrandes bei 1400° C ohne Uran nicht möglich gewesen. (Uni Hannover)
Die Zahl der keramischen Manufakturen hat in den letzten Jahrzehnten extrem abgenommen. Von 1920 bis 1945 hingegen gab es eine Hoch-Zeit in der keramischen Produktion, sowohl in Deutschland als auch in den anderen Industrieländern. Industriell gefertigte Haushaltskeramik war erheblich billiger als Porzellan und nicht wesentlich schlechter. Auch Arbeiter und kleine Angestellte konnten sich nun den Traum eines mehrteiligen Speise-oder Kaffee-Services erfüllen, oder dekorative Einzelstücke für die 'gute Stube' erwerben.
Ganz speziell den Keramik-Produkten aus Georgenthal und Gräfenroda (beides zur Carstens-Gruppe gehörig) widmet sich eine Unterseite in der Navigation. Hier wurden überdurchschnittlich viele Objekte mit Uranglasuren versehen, wie in den anderen Carstens-Niederlassungen auch.

Aber fast jede renommierte Werkstätte - und davon gab es in den 20/30er Jahren mehr als Hundert in Deutschland - hatte ein gewisses Sortiment an Uranglasuren im Angebot. Neben den Carstens-Werken waren das im besonderen Villeroy & Boch, die Fabriken im Rheinland und die Manufakturen in Mitteldeutschland.


Aschenbecher
Großer Beliebtheit erfreuten sich zweifelohne diverse Arten von Aschenbechern mit Uranglasur. Neben großen & schweren Ausführungen, gab es auch mittlere und kleine.

Uranglasur an den Zigarettenablagen. Rechteckige und herzförmige Variante (beides ohne Bodenmarke). Angeboten wurde solche Sets in der Regel mit einem kleinen Metallgestell in das etwa 6 Aschenbecher passten (BMF u.a.).


Großer Ascher mit der Skulptur eines Fohlens. Ungemarkt, wohl Karlsruhe zugehörig, die ähnliche Tierplastiken herstellten. Ganzflächige Uranglasur.

Kleineres, ungemarktes Objekt mit einem Uranglasur-Hündchen

Aschenbecher von Steuler


Carstens Georgenthal Carstens Gräfenroda

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Uranglasur der 70er Jahre
Etwas ungewöhnlich auch für mich... eine doch recht große italienische Kachel bzw. Keramikfliese mit einer Impulsrate von über 13000 imp./min. vom Hersteller Gresicotto ca. 1975.
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Und hier wieder weiter mit den Uranglasuren des Art Deco...

Bis in die 60'er Jahre waren Uranglasuren in fast allen keramischen Werkstätten üblich. Durch die zunehmende, öffentliche Besorgnis, allem gegenüber, daß mit Radioaktivität, Uran und dessen Folgeprodukten zu tun hatte, wurden Uranglasuren dann immer unattraktiver für den Handel. Dies und die neuen, strengeren Sicherheits-Gesetze für die Herstellung und den Vertrieb von Haushaltskeramik, besiegelten das Ende der Uranglasur in Deutschland. Nur noch sehr selten und unter bestimmten Auflagen, wird heute noch mit diesen Glasuren gearbeitet.
Das ist mit Objekten aus Uranglas ähnlich. Aktuelle, neue Sortimente sind sehr, sehr selten und kommen fast ausschließlich aus dem Ausland. Dort, wie natürlich auch in Deutschland, ist der Kreis der Liebhaber und Sammler von Urangläsern, auch erheblich größer, als die kleine Gruppe der Uranglasur- Interessenten. Vielleicht weckt ja diese Seite das Interesse an der Thematik 'radioaktiver Glasuren'...
Uranglasuren finden
Die Produktpalette für Gegenstände mit Uranglasuren ist relativ klein. Am häufigsten findet man derartige Glasuren auf häuslicher Gebrauchskeramik, wie auf Vasen, Tellern und Schüsseln. Sehr beliebt war früher die Verwendung auf ganz normalen Fliesen für das heimische Bad oder die Küche. Seltener findet man Uranglsuren auf anderen Objekten, aber es gibt sie auch auf ornamentalen Fayencen, Majoliken, oder Porzellanfiguren, die aber in der Regel nahezu ausnahmlslos rein künstlerische Objekte sind ( Kacheln alter Kachelöfen, Rehe und Vögel in Porzellan, Fassungen von Brunnen oder Quellen, Kerzenständer ). Manch' alte Bahnhofshalle aus der Jugendstil-Zeit oder z. B. die Wandelhalle im Kurort Bad Kissingen, sind mit historischen Uranglasur-Fliesen bzw. mit ornamentalen Uranglasur-Kacheln bestückt. Ebenfalls ein Muß für alle Interessierten: "Pfunds Milchladen" in Dresden, mit der originalen V&B Ausstattung ! Das Gegenstück, die Kopie quasi, befindet sich im Mettlacher Firmenmuseum von Villeroy & Boch, nachgebaut in den 50ger Jahren, aber komplett ohne Uranglasuren (Museums-Cafe). Die Links dazu finden Sie in dem Unterpunkt der Hauptnavigation.
Mit etwas Glück findet man auch andere originelle und rare Stücke, wie z. B. uranglasierte 'Schnabeltassen' der böhmischen Bäder, oder die oben gezeigten Aschenbecher mit uranglasierter Zigarettenablage, figürliche Buchstützen und anderes mehr.
Wichtig natürlich zum Finden und Sammeln : Die richtige Ausstattung, allen voran ein funktionierender, handlicher Geigerzähler, UV-Lampen für KW und LW, sowie entsprechende Literatur. Meine Literaturempfehlungen in Sachen Keramik finden Sie im Navigationsmenü unter Lesezeichen - Keramikliteratur.
Eine Bitte :
Einige der gezeigten Keramiken sind ohne Stempel, oder nur mit nummerischer Bodenprägung.
Falls Sie bei einem der gezeigten Stücke wissen, aus welcher Fabrik oder welcher Werkstatt es kommt, dann teilen es mir bitte über das Gästebuch oder via Mail mit. Auch, wenn Sie Unzutreffendes entdecken, lassen Sie es mich wissen. Ich bin dankbar für alle Informationen.
Grundlagen
Nach wie vor ist es auch heute noch kaum möglich, gewisse Farbnuancen ohne uranhaltige Pigmente zu erzeugen. Uran gehört mit zu den Schwermetallen, wie Blei, Wismut, Selen, Kobalt u.a. Häufig ist es nur mit Hilfe dieser Schwermetalle möglich, Glasuren zu erzeugen, die die gewünschten Farben nach dem Brand auch wirklich zeigen, bzw. die überhaupt in der Lage sind, die Temperaturen des Brandes auszuhalten ( 900°C - 1400°C). Gewöhnliche Farben und normale Pigmentierungen verbrennen schon bei wesentlich niedrigeren Temperaturen. Technisch mögliche Alternativen zu den Uranpigmenten gibt es übrigens, und zwar nahezu das komplette Farbspektrum von Gelb, Rot bis Schwarz, wie ich von einem freundlichen Sammler und Experten aus der Schweiz erfuhr. Doch bleibt es dem einzelnen Betrachter überlassen, ob die synthetische Alternativen auch wirklich die Farbtreue der uranhaltigen 'Originale' erreichen.
Zweifelsohne sind diese Alternativen ein Fortschritt, sinken damit doch die gesundheitlichen Risiken und Gefahren, denen der Keramiker, wie auch der Hersteller der Pigmente, ausgesetzt sind (allen voran die gefährliche Inkorporation radioaktiven Staubs u.a. Kleinpartikel).
Uranobjekte und alltägliche radioaktive Strahlung
Aber auch ohne Uranglasuren sind wir umgeben von Radioaktivität. Wir selbst sind, wie alle Lebewesen, durch einige Bausteine unseres Organismus, permanent radioaktiv. Das liegt an verschiedenen Elementen, bzw. deren Isotopen, die zwangsläufig im Körper vorkommen und ganz natürlich am Aufbau und an der Funktionalität von Knochen und Gewebe beteiligt sind ( am bekanntesten sind u.a. die Isotope von Kalium und Kohlenstoff - C14 z. Bsp.). Folgend einige Grafiken über die natürlichen Belastungen in Deutschland, welche zum größten Teil durch die Erd- u. Bodenbeschaffenheit entstehen ( Eruptive, vulkanische Gesteine wie Granit erzeugen ca. 2 -4 mal mehr radioaktive Strahlung, bzw. das Zerfallsprodukt Radon, als Sedimentgesteine wie Werkkalk, oder Sandstein).
Man sieht also : Auch ohne eine Sammlung von Uranglasuren oder Urangläsern in der häuslichen Vitrine, sind wir umgeben von mehr-oder-weniger viel an radioaktiver Strahlung.

Wie man gut sieht, sind die vulkanischen Untergründe des Thüringer Waldes, Erzgebirges, der Oberpfalz und des Schwarzwaldes, wesentlich auffälliger im Strahlungsmittel (in Microsievert/pro Jahr), jedoch immernoch im absolut ungefährlichem Bereich (Quelle: Bundesamt f. Strahlenschutz).
Hier die Werte für Nord-u.Ost-Bayern (in Nanosievert/pro Stunde).

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Eine Villeroy & Boch Obstschale. Erworben im Gebrauchthandel in Nürnberg. Durchmesser ca. 30 cm, mit flächig aufgetragener Uranglasur.
Auch hier kommt der Geigerzähler mit seinem 4-stelligem Display an seine Grenzen. Nach 28 Sekunden sind schon über 10000 Zerfalls-Impulse gemessen, ähnlich beeindruckend, wie bei dem o. abgb. Milchkännchen (Bild 2).
Eine andere, vielleicht noch dekorativere Obstschale (leider ohne Infos zum Alter und zur Werkstatt) auf drei kleinen Füßen :


Uranglas & Umdrucke aus Uranerz (Pechblende)
Da an verschiedenen Stellen im Text Uranglas genannt wird, zeige ich auch gern mal einige meiner Exponate. Die Aufnahmen entstanden in relativer Dunkelheit, - das Leuchten der Urangläser wurde durch zwei kleine, mobile UV-Quellen (mit Lang-u. Kurzwellen) erzeugt. Im normalen Licht sehen die Teile wie gewöhnliche Glasobjekte aus.
Wie die Urangläser, so sind auch die sogenannten 'Schwarzumdrucke' Objekte der 1. Generation. Noch vor der ersten Verwendung von Uranglasuren, wurden Urangläser und Umdrucke gefertigt. Im Historismus und Biedermeier waren (besonders im europäischen Raum) gerade die Umdrucke äußerst populär und wurden in vielen Manufakturen hergestellt. Beliebteste Motive waren Ansichten von Bauwerken (Veduten), oder Allegorien zum bürgerlichen Leben.
Wie man an den folgende Objekten sehen kann, gab es auch eine ganze Reihe an Kopisten und Nachahmern, die sich die Techniken und Dekore der großen Porzellanmanufakturen (V&B, KPM, Schlaggenwald etc.) aneigneten, um am wirtschaftlichen Erfolg des Schwarzumdrucks zu partizipieren. Die Qualität der Porzellane war zwar nicht berauschend, aber die Technik des Umdrucks mit gemahlener Pechblende war dieselbe. Leider haben diese zeitgenössischen Objekte kaum eine nachvollziehbare Signatur, bestenfalls eine nummerische Bodenmarke, während die bekannten Manufakturen alle ihre Teile gestempelt haben.
Besten Dank an Ulli Hamm aus Regensburg für die freundliche Überlassung der Tasse (im Tausch gegen den Ditmar Urbach Teller) !



Aber hier nun wieder zu den Uranglasuren...


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Ein Teller von ca. 1930 der Manufaktur 'Ditmar Urbach' aus dem böhmischen Teplitz. Wohl ein "auf Glasur"-Objekt mit kleinen Blüten als Dekor. Die roten Blüten bestehen aus Uranglasur/farbe. ( Von mehreren Seiten wird angemerkt, daß wohl nicht das Rot der Blüten, sondern vielmehr die flächige Grundglasur die Impulse aussendet. Spannend !)



Henkelvase Dümler & Beiden

En neuer kleiner Dessert- oder Obstteller, ohne Marke. Ca. 1400 Imp./min.


Und hier eine Kachel aus den 50ger Jahren und ein Eierbecher, vmtl. von Wächtersbach.


Auch ein neues, wunderschönes Objekt....B & B Sitzendorf/Thüringen...


Obstschale von Merzi & Remy


Woher aber kommt diese Vase ?

Eine schlanke Vase von Annaburg, Sachsen-Anhalt...


Spannend ist auch die Frage nach den verschiedenen Farben von Uranglasuren. Am häufigsten findet man auf Gebrauchsgeschirr das sogenannte Uranrot, was auf den meisten Objekten (siehe Abbildungen oben) sofort ins Auge springt. Entweder als dekorative Ränder und Bänder, oder in der Version der 'Lauf- oder Lavaglasur'. Komplette und flächige Glasuren sind seltener, aber nicht unüblich. Sie sind im Strahlungsmittel in der Regel sehr aktiv, wie das folgende - eines meiner Lieblingskännchen (Schramberg)....

Aber die Bandbreite der Farben ist nicht nur auf das Uranrot beschränkt, wie folgende Bilder zeigen.
Obige schwarze Vase stammt aus der Fabrikation Römhild/Thür.
Vielen Dank für die freundliche Information ! Und Gruß nach Köln !

Bierseidl mit Uranglasur 3 Stück



Nicht untypisch, eher häufiger zu finden als beim Bierkrug - Uranglasuren auf Weinbechern bzw. Krügen, oder ganzen Bowle-Garnituren. Hier ein kleiner Seidl mit Weinlaubdekor, ungemarkt.
Eine typische Dose des Art Deco von Carstens aus Gräfenroda...


Dümler & Beiden. Beide haben am Boden die geprägte Nr. 220/II, bei der Vase mit der Laufglasur (rechts) fehlt aber der D&B Stempel.

Ungemarkt, aber hier wird es sich wohl um eine Carstens-Schale handeln.

Marzi & Remy Zucker/Honig-Dose

Begeistert bin ich von diesem Teller aus den 70'ern. Leider fehlen mir genauere Daten zum Künstler.


Der Teller von hinten...

Ein anderer Wandteller mit Fisch-Motiv, ohne Signatur. Bemerkenswert ist die feine, fast kristalline Glasur.


Kleine Wandvase von Strehla und gewöhnliche Vase des gleichen Herstellers aus Sachsen.
Unbekannter Hersteller (Obstschale)

Elegante Vase mit fehlender Signatur. Wohl V&B Torgau, die dort verwendete Form 12 ist exakt die der Vase (Bodenmarke). Von Villeroy und Boch sind gleiche Vasen mit Spritzdekor bekannt.

Ungemarktes Set mit einer großen Obstschale und 6 Obsttellern. Perfekte Erhaltung. Leider ohne Signatur u. ohne Pressmarken. Hat jemand eine Idee zum Hersteller ?

Auch ein kleines Set aus 4 Kuchentellern. Ungemarkt.

Noch eine ungemarkte, große und schwere Obstschale...
Oder dieses große Stück, dem ich ebenfalls eine Herkunft aus einer Carstens-Werkstätte zusprechen möchte, auch wenn der definitive Stempel fehlt.

Wer kennt die Signatur zu folgendem viereckigen Keramikteller ?
Aus der Werkstatt von Hertha Huber-Roethe Landshut. Vielen Dank für die Info an Gabriele aus der Schweiz !


Vase Übergangsdesign zw. Jugendstil/Art Deco. Ungemarkt.

Kugelige Art Deco Vase von Gotha-Keramik mit der klassischen Pressmarke


Kugelvase, leider nur mit Bodennummer...


Und noch ein Klassiker aus den 50er Jahren : Wandteller von Ruscha - mit fluoreszierenden Blattspitzen...

Kleine Vase, ungemarkt.

Deckeldose/Deckelvase von Holl-Keramik

Wer weiß 'was zum Hersteller (Arnulf Holl) ?
Arnulf Holl von 1928 bis 1932 Werkmeister der keramischen Werkstätte an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Danach als Keramiker in der Fränkischen Schweiz tätig. ( Vielen Dank für die Infos an die Akademie d. BK Nbg. und T. Krüger, Nürnberg)
Wieder eine große Obstschale mit starker Strahlung auf dem modernen Dekor. Ohne Marke...


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Wunderbare, kleine Vase im Stil der Antike, sehr zarte, dünnwandige Keramik

Noch drei kleine Vasen

Und eine mittelgroße Deckeldose bzw. Schüssel aus Karlsruhe (Martha Kratzer)

Großes Tableau von Steuler mit starker Strahlung von großflächiger Glasur


...und andere Steuler - Teile...



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Aus den 30er Jahren wieder eine Ergänzung zu der großen Villeroy & Boch Schale vom Anfang. Kleine Schälchen die ebenso stark strahlen, we ihr großer Bruder (Mettlach).

Obstkorb ungemarkt

Ungemarkter Uranglasur-Teller

Kleines Schälchen

Neues von 2011
Gebäckdose vmtl. Ü-Keramik (Übelacker) 30er Jahre
Marzy & Remy Obstschale
Stützel & Sachs Aalen kleines Schälchen
Karlsruher Majolika
Jasba Dose wohl 50er Jahre

Vase Rosenthal-Keramik
...und Rosenthal-Keramik-Teller
Große ungemarkte Dose
Ungemarkte Kunstkeramik
Ungemarktes Set mit hoher Strahlung
Wächtersbacher Objekte zu denen auch noch ein gleicher Teller vorhanden ist.
2 x 2 Desserttellerchen ungemarkt
